Facebooks Kampf gegen Fake News trifft die Falschen

Veröffentlicht am 28. Juli 2017 in Social Media von

Facebook hat ein Update ausgerollt, durch welches es Seitenbetreibern nicht mehr möglich ist, die Darstellung von Link Posts zu verändern. Obwohl Facebook den Schritt auf der Entwicklerkonferenz f8 ankündigte, waren trotzdem viele Unternehmen überrascht, dass sie Link Posts nun nicht mehr bearbeiten können.

Es gibt Ausnahmen, wie z.B. Link Ownership, die aber nicht allen Seitenbetreibern zu Verfügung stehen.

Warum hat Facebook dieses Update überhaupt ausgerollt?

Das Update soll Fake News bekämpfen. Der Sinn ist, dass man fremde Inhalte auf einer Facebook Seite nicht länger veröffentlichen und bearbeiten kann, um unter dem Deckmantel seriöser Publisher Falschmeldungen zu verbreiten. Der Absender ist die Message und besonders in sozialen Medien teilen und reagieren die User häufig auf Meldungen, ohne sie überhaupt zu lesen oder zu hinterfragen.

Das Update betrifft alle

Natürlich stehen wir voll und ganz hinter dem Kampf gegen Fake News! Dieser Trend ist eine Entwicklung, die wir selbst mit großer Sorge beobachten. Aber das Update bestraft eben auch die Mehrheit der seriösen Seitenbetreiber, nur um eine Minderheit einzuschränken, die sich nicht an Regeln halten will.

Seriöse Seitenbetreiber verlieren täglich Reichweite, weil sie nicht wie gewohnt die Linkvorschau individuell anpassen können. Also haben wir selbst eine Lösung entwickelt, mit der unsere Kunden ihre Link Posts wieder bearbeiten können.

Marketer und Publisher müssen Link Posts bearbeiten können!

Gründe für die Anpassung eines Link Posts gibt es einige. Es kann sich zum Beispiel um eine Performance-Optimierung handeln, in der Texte und Bilder für eine verkürzte Darstellung im Facebook Newsfeed optimiert werden.

Es kann aber auch vorkommen, dass die Webseite oder der Blog nicht für die „Open Graph“-Schnittstelle von Facebook optimiert sind und die Darstellung deshalb fehlerhaft ist. In diesem Fall ist eine Anpassung des Link Posts unabdingbar. Natürlich ist eine Optimierung immer sinnvoll, aber die Realität ist eben nicht perfekt.

Wir verhindern den Missbrauch unserer Funktion

Unsere Software – und damit auch die Funktion Link Posts zu bearbeiten – steht nur ausgewählten Kunden und Testern zur Verfügung, die ein seriöses Interesse verfolgen. Ohne persönliches Gespräch erhält niemand einen Zugang. Das war schon immer so, weil wir uns im Enterprise-Markt bewegen und deshalb einen sehr persönlichen Kontakt zu unseren Geschäftspartnern haben.

Von einfachen Link Shortenern, die für alle offen sind, halten wir nichts, weil hier keinerlei Kontrolle stattfinden kann. Bei unserer Lösung stehen wir mit unserem Namen für unsere Kunden ein und vertrauen darauf, dass diese die Funktion nur mit guten Absichten verwenden.

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Sascha Böhr

Sascha Böhr ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur 247GRAD und der Software-Company 247GRAD Labs.